Die ASSH-Methode
Vier Komponenten für eine ganzheitliche Beratung
Bei der von mir entwickelten ASSH-Methode führe ich die vier Komponenten – Wissenschaft, Spiritualität, Kunst, Menschlichkeit – zusammen. Basierend auf den individuellen Präferenzen meiner Klientinnen bzw. Partnerinnen wird jeweils auf manchen Komponenten ein Schwerpunkt gelegt, es schwingen jedoch immer alle vier Komponenten im Einklang mit, um das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten. In diesem Fall habe ich über Jahre hinweg bei meinem eigenen Heilungsprozess, Empowerment-Prozess, Arbeit mit unterschiedlichen Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen, wissenschaftlicher Recherche, Fortbildungen und Aufenthalten im Ausland analysiert, dass für einen optimalen Output bzw. Beratung der jeweilige Sachverhalt im Ganzen betrachtet, und mit allen zentralen Elementen, die dem Leben inhärent sind, behandelt werden muss. Daher habe ich die ASSH-Methode entwickelt, da diese Methode genau das ermöglicht.
Wissen - schaft
So bietet die Wissenschaft erkenntnisreiches Wissen und eröffnet neue Perspektiven. Das Wissen aus der Wissenschaft, beispielsweise aus der Psychologie, der Soziologie, der Kulturanthropologie, der Politikwissenschaft, der Medizin, der Pädagogik, der BWL und VWL ist elementar. Damit können sowohl Privatpersonen als auch Organisationen Wissen erlangen, das sie bei ihren Wünschen bzw. Bedarfen unterstützt. Wissenschaftlerinnen bzw. Denkerinnen, die mich hierbei inspiriert haben, sind beispielsweise: Dr. Bessel van der Kolk, Dr. Pierre Bourdieu, Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Dr. Erving Goffman, Dr. Thomas Brüsemeister, Dr. Norbert Elias, Dr. Michel Foucault, Dr. Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Dr. Émile Durkheim, Dr. Talcott Parsons, Dr. Niklas Luhmann, Dr. Judith Butler, Dr. Simone de Beauvoir, Dr. Hannah Arendt, Ovid, Platon, Jean-Jacques Rousseau, Thomas Hobbes, Niccolò Machiavelli, Dr. Judith Lewis Herman, Peter A. Levine, Dr. Andrew Weil, Gary Stevenson, Dr. Glenn Patrick Doyle.
Dieses wissenschaftliche Wissen ist notwendig, um die Gesellschaft, in der wir leben und daher auch uns selbst, zu verstehen. Es zeigt uns die menschlich gemachten Spielregeln auf. Nur wenn wir diese Spielregeln kennen, können wir Spaß am Spiel haben und das Spiel gewinnen – im Privaten und Beruflichen. Dafür muss dieses wissenschaftliche Wissen aber empowert und aus Machtinstitutionen gelöst werden, um die volle, autonome Wirkung zu entfalten. Dies habe ich durch eine Jahrzehntelange Arbeit, Recherche sowie kritische Auseinandersetzung erlernt und bin daher in der Lage, dieses spezifisch reflektierte wissenschaftliche Wissen zielorientiert und individuell passend anzubieten. Aktuell wird gesellschaftlich mit dem wissenschaftlichen Wissen oft unbedacht umgegangen: Die Ex war eine Narzisstin, die Beziehung ist toxisch, der Vagusnerv ist elementar, das Nervensystem muss reguliert werden und dieses Land ist sicherlich keine Demokratie. All dies sind wichtige Begriffe, jedoch werden diese Begriffe bzw. wissenschaftliche Fachtermini oft von Personen angewendet, ohne eine tiefgehende, jahrelange wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Begriffen und den zugrundeliegenden wissenschaftlichen Methoden, Auswertungsverfahren sowie individuell und gesellschaftlichen Mechanismen vorweisen zu können. Doch dies ist nötig, um die Begriffe umfassend verstehen, passend anwenden und eine dementsprechende fundierte Beratung anbieten zu können.

Ich sehe es zudem als wichtig an, interdisziplinär das wissenschaftliche Wissen aus verschiedenen Disziplinen für eine spezifische Thematik zu nutzen. So gehe ich von einer Balance zwischen Körper und Seele, zwischen Individuum und Gesellschaft aus, alles bedingt sich gegenseitig, hängt zusammen, muss im Gesamtbild gesehen werden. Ich nutze daher wissenschaftliches Wissen, um den Menschen bzw. menschliche Systeme im großen Ganzen zu analysieren. In diesem Verständnis wird beispielsweise bei einem Symptom geschaut, wo dieses herkommt, wie der Zusammenhang zwischen Seele und Körper gestaltet ist. Ziel ist es einen ganzheitlichen Ansatz zu entwickeln, der Körper und Seele gemeinsam betrachtet. Zudem wird von einem Zusammenhang zwischen Individuum und Gesellschaft ausgegangen, beispielsweise bei negativ wahrgenommenen Emotionen geschaut, ob/welche Ursachen im Privatleben bzw. im Inneren der Person zu finden sind, aber ebenso geschaut, ob/welche Ursachen in den gesellschaftlichen, politischen Rahmenbedingungen zu finden sind, die die Person umgeben und auf die die Person keinen Einfluss hat. So kann sich die jeweilige Gesellschaftsform stark auf das Individuum ausüben: Kapitalismus, politische Kultur, Genderannahmen, Normen und Werte, gesellschaftliches Gewaltniveau, ökonomische Lage – all das kann auf einen Menschen einen großen Einfluss nehmen und die eigene Gesundheit tangieren. Es ist daher viel zu kurz gedacht, wenn man sagt: „Das ist alles nur in deinem Kopf. Du musst einfach mehr Resilienz haben. Ändere halt dein Leben.“ Um daher die Person in Zusammenhang zu seiner Umgebung zu analysieren und daher bestmöglich zu beraten, wird wissenschaftliches Wissen beispielsweise aus der Soziologie, Psychologie, Kulturanthropologie, Politikwissenschaft, BWL, VWL genutzt. Bei Organisationsberatungen gilt es ebenso, einen ganzheitlichen Ansatz zu haben, der interdisziplinär die jeweiligen wissenschaftlichen Fachbereiche verbindet, die für den spezifischen Sachverhalt relevant sind.
Eine fundierte, jahrelange wissenschaftliche Auseinandersetzung sowie interdisziplinäre Arbeitserfahrung in der Wissenschaft kann ich vorweisen und daher innerhalb der ASSH-Methode garantieren, dass meinen Klientinnen das bestmögliche, kritisch reflektierte sowie fundierte Wissen aus der wissenschaftlichen Forschung offeriert wird.

Spiritualität befreit
Dieses klassische wissenschaftliche Wissen ist extrem hilfreich, allein jedoch nicht ausreichend, um das Leben, dessen Herausforderungen und Möglichkeiten in seiner Vollkommenheit zu verstehen. Es gibt auch in der klassischen Wissenschaft Entwicklungen, die über das standardisierte Ausmaß der Forschung hinausgehen, beispielsweise die Noetik oder die Arbeiten von Dr. Carl Gustav Jung. Doch innerhalb wissenschaftlicher Kreise ist es umstritten, ob die Noetik überhaupt als Wissenschaft konstatiert wird. Daher integriere ich in die ASSH-Methode die zweite Komponente: Spiritualität. Das Leben besteht aus mehr als nur menschlich gemachten Regeln. Es gibt weitere Regeln, die nur verstanden werden können, wenn wir einen fundierten Einblick in spirituelles Wissen erhalten. Dabei handelt es sich nicht nur um Regeln, sondern auch um Möglichkeiten, um Cheatcodes, wie es sie damals beim Computerspiel Sims gab, um das Leben leichter und schöner zu machen. Hierbei wird wie bereits bei dem wissenschaftlichen Wissen von einem Zusammenhang, einer Verbundenheit ausgegangen, in diesem Fall einer Verbundenheit von allem miteinander im Universum. Bei meiner Arbeit sehe ich es als elementar an, spirituelles Wissen wertzuschätzen und fundiert zu betrachten. Aktuell zeigt sich jedoch in der westlichen Welt ein gesellschaftlicher Trend der New Age Spirituality: Spirituelles Wissen und dessen Anwendung gehört seit sehr langer Zeit zum Standard-Repertoire sehr reicher Menschen. Je reicher und mächtiger die Menschen sind, desto mehr kennen und nutzen sie Spiritualität, auf Arten und Weisen, die für viele Menschen nicht einmal vorstellbar sind. Es ist normal für die Elite, für die großen Unternehmen, für Privatpersonen, für einflussreiche Organisationen, mit Spiritualität zu arbeiten, sich beraten zu lassen, Spiritualität zu nutzen. Nur durch den Einsatz spirituellen Wissens sind viele reiche, mächtige Organisationen und Menschen so reich und mächtig. Die Elite weiß um die Kraft der Spiritualität und nutzt diese. In der Oberschicht sowie oberen Mittelschicht war Spiritualität jedoch lange Zeit verpönt, wurde abgetan als unnützes Zeug, daran wurde nicht geglaubt, es wurde davon ausgegangen, dass nur ein paar verrückte, hängen gebliebene Hippies und kranke Vögel das machen, mit so etwas wollte man nichts zu tun haben, auf so etwas Dummes würde man sich nicht einlassen. In der aktuellen Zeit ist das anders, es gab auch in der Oberschicht und Mittelschicht eine Öffnung hin zur Spiritualität. Jedoch leider nicht immer fundiert, sondern aufbauend auf Scharlatanen und unreflektierten, unfundierten Wissensstückchen, die falsch zusammengesetzt werden: So ist plötzlich Instagram mit angeblichen Hexen überschwemmt, alle manifestieren, selbst ernannte Schamanen versprechen Heilung und Seelenfrieden, mit ein paar Yoga-Übungen und Mediation soll auch der gestressteste Top-Manager seine Chakren in Einklang bringen, insofern er dem Coach genug Geld bezahlt, ein teuer bezahlter Wochenend-Kurs wird als Zertifizierung deklariert, um als Großmeister zu arbeiten und in teuer bezahlten Sitzungen ein komplettes Shadow Work Healing vorzunehmen und sowieso kennen mittlerweile fast alle ihr Sternzeichen, können damit das Leben verstehen und Ayahuasca wird in dem hippen Retreat-Center geschlürft. Das hat nichts mit Spiritualität zu tun, die ich lebe und über mein Leben hinweg vertieft habe.
Ich halte diesen Trend für gefährlich, weil er eine neue Art der kapitalistischen Schneeball-Verfahren eröffnet, bei denen Menschen sehr viel Geld bezahlen, in Abos und Abhängigkeiten gebracht werden, ohne Nutzen, oftmals sogar mit verehrenden Folgen für Psyche und Physis, angefangen mit toxischer Positivität, die als „Law of Attraction“ deklariert wird, dabei jedoch vollkommen dessen spirituellen Kern verfehlt, und schlussendlich bei Brainwashing enden kann. Wahre Spiritualität empowert, befreit die Menschen, erkennt dabei Dunkelheit und Licht und bringt diese in einem langen Prozess in Einklang. Es geht nicht um Gehorsam, Abhängigkeit, Scheuklappen und dem Hinterherlaufen einer Person, sondern um das eigene kritische Denken und Fühlen, das Widersprechen, die Befreiung, das Vertrauen in die eigene Intuition, den eigenen Weg zu finden und diesen zu Beschreiten, in Balance und Leichtigkeit mit sich und dem Universum zu leben. Das vermittele ich, dafür stehe ich ein. Zudem erwecken diese Praktiken unter dem Scheinmantel der Spiritualität für mich Fremdschämen: Die westliche Arroganz und Ignoranz sowie der Kolonialismus haben exorbitant viel Leid verursacht. Nun wird zudem in westlichen Ländern dieses wundervolle spirituelle Wissen aus dem jeweiligen kulturellen Kontext herausgelöst und in eine westliche Sichtweise verfärbt, die damit zum einen das wahre Wissen verfälscht, zum anderen dieses wahre Wissen und die Menschen, deren Kultur nicht wertschätzt. Davon grenze ich mich ab. Weiterhin sehe ich es als wichtig an, offen darzulegen, dass fundiertes, richtig praktiziertes spirituelles Wissen viel Macht impliziert, daher aber auch vorsichtig damit umgegangen werden muss. Dies beginnt bereits bei Meditationsübungen, die in der westlichen Welt als Work-Life-Balance zur Entspannung deklariert werden, dabei aber viel mächtiger sind und viel mehr – auch Negatives – verursachen können, als es vermittelt wird. Mein Wissen und meine Verbindung zur Spiritualität, die ich innerhalb der ASSH-Methode anbiete, sind hierbei vielfältig: Ich habe bereits als Kind ausgeprägte spirituelle Fähigkeiten gehabt, diese als Kind jedoch nicht verstehen können. Im Laufe meines Lebens habe ich Menschen gefunden, die mich auf diesem Weg begleitet und mir beigebracht haben, wie ich meine Fähigkeiten sicher und zielführend nutzen kann. So habe ich beispielsweise vor Ort bei einem Schamanen in Russland, einer Palm Readerin in New Orleans, einem Medium aus Indien, einer Astrologin in Deutschland und einer spirituellen Heilerin aus Litauen meine eigenen Fähigkeiten besser verstanden und weiterentwickelt. Zudem habe ich mich über eine kritische Reflexion mit Büchern und Seminaren weitergebildet, beispielsweise mit den Inhalten von Dr. Carl Gustav Jung, Éliphas Lévi/Alphonse Louis Constant, Hermes Trismegistos, Rhonda Byrne, Laura Lynne Jackson, Dr. Joe Dispenza, Dr. Tara Swart, Eben Alexander, Joseph John Campbell, Alan Watts. Spiritualität ist hierbei eine für mich nie endende, wunderschöne und manchmal extrem schmerzhafte Abenteuerreise, eine Art und Weise, die jeden Tag aufs Neue gelebt und wertgeschätzt wird, ein Zusammenbrechen und Wiederauferstehen, bei der es kein Ende und Anfang gibt, bei der Dunkelheit mit Erleuchtung einhergeht, in der Seele gespürt, über den Körper erlebt wird, eine Praxis, die Energie nimmt und gibt, die täglich beschützt werden muss. Spirituelles Wissen zu erlernen, ist hierbei für mich wie eine Zwiebel schälen: Es passiert schichtweise. Fundierter Spiritualität ist ein Wissensschatz inhärent, der einfach nur fucking mind blowing unglaublich krass ist; alles, was du bist, was du denkst, was du fühlst, einfach mal komplett auf den Kopf stellt, herumwirbelt und neu zusammensetzt, dabei aber irgendwie auf den Anfang zurückkommt. Dieses spirituelle Wissen verstehen und spüren zu können, erfordert Jahrelange, Jahrzehntelange, nie endende Beschäftigung und leider auch die ein oder andere dark night of the soul. Es ist wie eine Treppe emporzusteigen, du musst das Schritt für Schritt machen, du kannst nicht einfach nach oben springen. Es ist wie ein Videospiel: Du musst erst Level 1 durchspielen, um mit den dort erlernten Kompetenzen überhaupt in der Lage zu sein, die Aufgaben von Level 2 zu verstehen. Fun Fact: Das Spiel endet nie, wenn du denkst, du hast den Endgegner getroffen und nun alles verstanden, hast du noch gar nichts verstanden. Es ist auch ein emotionaler Lernprozess, da auf diesem Weg Verständnis über das Leben und einen selbst preisgegeben wird, das einen richtig aus der Bahn werfen kann, einen zeigt, was für eine Hölle auf der Erde herrscht und was für ein Paradies es gleichzeitig sein kann; was für eine Hölle und Paradies in einem selbst existiert. Es erforderte immense emotionale, intellektuelle und seelische Beschäftigung, um überhaupt spezifische Konzepte wahrnehmen zu können, um überhaupt schrittweise in der Lage zu sein, die richtigen Fragen zu stellen, geschweige denn, die richtigen Antworten zu erhalten.
Ich beschäftige mich daher täglich mit Spiritualität und lebe auf eine bestimmte Art und Weise, um meine Fähigkeiten bestmöglich spüren und einsetzen zu können. Ich nutze dieses spirituelle Wissen bzw. meine spirituellen Fähigkeiten für friedliche Praktiken, die kompatibel zu meinem Verständnis von Menschlichkeit sind. Meine Klientinnen erhalten daher innerhalb der ASSH-Methode sowohl wissenschaftlich fundiertes als auch spirituelles Wissen, um ihre jeweilige Situation im Ganzen zu verstehen und wenn gewollt und angebracht, eine Unterstützung ihrer Situation durch entsprechende spirituelle Praktiken.
Kunst offeriert den Zugang
Dieses wissenschaftliche und spirituelle Wissen bietet daher die Grundlage für die Analyse und Entwicklung von Empfehlungen für meine Klientinnen. Bei der ASSH-Methode wird dieses wissenschaftliche und spirituelle Wissen zusätzlich mit der Kunst verbunden, jeweils individuell angepasst auf die Bedarfe der Klientinnen. So werden in manchen Fällen durch mich angefertigte künstlerisch, kreative Visualisierungen genutzt, um den Klientinnen den jeweiligen Sachverhalt verständlich aufzuzeigen und sie zu Innovationen, neuen Perspektiven und Inspiration anzuregen. In anderen Fällen werden Ansätze aus der Kunsttherapie bzw. Kunstpädagogik genutzt, um den Klientinnen den Zugang zu ihren eigenen Gedanken und Gefühlen zu erleichtern. Hierbei ist es das eine, eine Situation kognitiv verstanden zu haben, das andere jedoch, dies auch emotional zu fühlen. Nur wenn beides vorhanden ist, kann eine gewünschte Veränderung bzw. Bearbeitung eintreten. Niemand benötigt bei der ASSH-Methode künstlerische Vorerfahrung, Interesse oder Begabung. Je nach Kontext und Präferenz nutzen die Klientinnen die Kunst, um für sich etwas anzufertigen, auszudrücken, wahrzunehmen; oder sie nutzen die Kunst von anderen Menschen, um beispielsweise auszudrücken, was in ihnen vorgeht, was sie inspiriert, was sie sich wünschen. Das kann der eigene Lieblingsfilm sein, das kann ein Buch oder eine Serie sein, die einen fasziniert, das kann die Leidenschaft für Rockfestivals oder Raves sein, das kann ein bestimmtes Kunstwerk, Theaterstück, Oper, Gebäude sein, es gibt hier keine Grenzen, die jeweilige Person bestimmt, was für sie Kunst ist und ihr gut tut. Ich agiere hierbei in der Tradition der somatischen Heilung bzw. der körperbezogenen Traumaanalyse. Bei meinem eigenen Heilungsprozess habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, über meine Erlebnisse, Gedanken und Emotionen zu sprechen und durch wissenschaftliche sowie menschliche Einordnung analytisch kognitiv zu verstehen, was mir passiert ist.

Das war bzw. ist für mich jedoch immer nur der erste zentrale Schritt. Eine vollständige Heilung benötigte bei mir darauf aufbauende weitere Schritte. Irgendwann saß ich in den Gesprächstherapien und dachte nur: „Joa, wir können jetzt noch mal zum tausendsten Mal darüber reden, den gleichen Sachverhalt so noch einmal durchkauen, aber das bringt mich so nicht weiter. Joa, die Theorie klingt super, toll, dass das so in den Büchern steht, aber das ist faktisch bei meiner aktuellen Situation so nicht umsetzbar. In der Praxis funktioniert die Theorie halt nicht.“ Manchmal labern wir Menschen uns zu Tode, manchmal neigen wir dazu, alles zu überanalysieren, manchmal verfangen wir uns zu sehr in unseren eigenen Gedanken und Worten. Durch die Integration der Kunst kann daher nach bzw. parallel zu dem relevanten und notwendigen Schritt der wissenschaftlichen Einordnung ein Schritt weitergegangen werden, wodurch nicht nur das Gehirn bzw. die Kognition tangiert wird, sondern auch die Emotionen bzw. die Seele, wo sich der Kern unseres Lebens und der Kern des Schmerzes befindet. Durch die Kunst beziehen wir daher auch den Körper, wo sich jegliche Erfahrungen manifestieren, sowie die Seele mit ein in einen ganzheitlichen Ansatz. Spezifische für die ASSH-Methode entwickelte künstlerische Herangehensweisen offerieren hierbei die Möglichkeit, einen einfachen Bezug zum Körper und der Seele zu finden, dabei auch zur Spiritualität bzw. dem spirituellen Wissen zu finden, um so an den eigenen Kern zu gelangen.
Kunst hat mich während meiner Schulzeit gerettet, um es mit Bruce Springesteen zu sagen: „We learned more from a three minute record, baby. Than we ever learned in school.“ Kunst ist nicht nur Teil meines Lebens, sondern mein Leben. Ich wurde als Künstlerin geboren und benötige die Kunst zum Leben wie den Sauerstoff zum Atmen. Kunstwerke bzw. Kunstschaffende, die mich inspiriert und geprägt haben, sind beispielsweise: Fight Club, Pulp Fiction, Der Club der Toten Dichter, Fluch der Karibik, Robin Hood, Lara Croft, Sabrina, Fate: The Winx Saga, Star Wars, Matrix, der Fänger im Roggen, Ernest Hemingway, Charles Bukowski, Herman Hesse, Fjodor Michailowitsch Dostojewsk, The Rolling Stones, Guns N’ Roses, Marius Müller-Westernhagen, Marcel Proust, Herbert Grönemeyer, Suzi Quatro, CCR, Yungblud, KIZ, The OA, Sense 8, Stranger Things, Die Toten Hosen, The Who, Led Zeppelin, Bruce Springsteen, Fleetwood Mac, Chuck Berry, Bansky, Hunter S. Thompson, Jack Kerouac, Emily Jane Brontë, Kafka. Meine eigene Kunst kann auf dieser Website in der Kategorie „Kunst Produkte“ eingesehen und erworben werden.
Innerhalb der ASSH-Methode vermittele ich daher als Künstlerin kreative, künstlerische Zugänge, die ohne künstlerisches Vorwissen, Interesse und Begabung angewendet werden können, um das Wissen aus der Wissenschaft und Spiritualität greifbar zu machen, zu vertiefen und neue Sichtweisen zu eröffnen.

Menschlichkeit versteht
Zuletzt wird bei der ASSH-Methode die Komponente der „Menschlichkeit“ hinzugefügt. Dies bedeutet, dass meine eigenen menschlichen Erfahrungen genutzt werden, um Beratung zu ermöglichen, die authentisch und daher zielführend ist. Ich finde es schrecklich, wenn mir jemand Ratschläge gibt, mich beraten oder therapieren will, der den vorliegenden Sachverhalt nur in Büchern gelesen, aber nie am eigenen Wesen erlebt hat. Ich sehe es als elementar an, dass man fachlich über Trauma informiert ist und persönlich versteht, was für eine krasse Scheiße Trauma sind, weil man diese Verzweiflung, diese Schmerzen, dieses Leid an der eigenen Seele, am eigenen Körper gespürt hat. Das bezieht sich nicht nur auf Trauma, sondern auf alle prägenden Erlebnisse im Leben. Ich vertrete hierbei die Prämisse: Nur, wenn ich es selbst erlebt habe, kann ich es wirklich verstehen. Nur wenn ich es wirklich verstehe und mich fachlich darüber langjährig informiert habe, kann ich mein Gegenüber unterstützen. Alles, was ich tue, ist daher authentisch. Ich weiß, wie es sich anfühlt, Gewalt zu erleben, Trauma zu erleben, Selbstmordgedanken zu haben, eine schwere Depression zu haben, Angstzustände und Panikattacken zu erleben, extreme körperliche Schmerzen und Krankheiten zu spüren, Todesangst zu haben, Diskriminierung und Ungerechtigkeit ausgeliefert zu sein, keine Kontrolle zu haben, einen Burn-Out zu bekommen, sich in der Arbeit zu verlieren, vor den eigenen Gefühlen wegzurennen, mit Armut und Arbeitslosigkeit konfrontiert zu sein, Existenzängste zu haben, die einen kaputt machen, hintergangen, ausgenutzt zu werden, das Gefühl haben, nirgends hinzupassen, ein Alien zu sein, kein Selbstbewusstsein zu haben, über Jahre hinweg angelogen zu werden, sich mit viel Arbeit, Disziplin, Talent und Aufopferung aus der Arbeiterklasse hoch arbeiten, betrogen zu werden, beleidigt zu werden, das Herz von der scheinbaren Liebe des Lebens herausgerissen und zerstört zu bekommen, nur Unglück mit Männern zu haben, sich hässlich, unfähig, niemals gut genug zu fühlen, Leid durch die eigene Familie zu erleben, Neid ausgesetzt zu sein, im größten Luxus auf den Malediven verwöhnt zu werden, in Dubai von Geld und Macht umgeben zu sein, zu einer Schicht zu gehören, die exorbitant relevante Entscheidungen trifft, extreme Verantwortung und Druck aushalten muss, einen internationalen Lifestyle zu haben, von einem Land zum anderen zu reisen, in über 50 Ländern gereist zu sein, Macht zu besitzen, besondere Fähigkeiten zu besitzen, hohe Budgetverantwortung zu tragen, bewundert zu werden, begehrt zu sein, sich hübsch und sexy zu fühlen, für sich einzustehen, zu wissen und zu spüren, dass man gut genug ist, wundervolle Menschen als Wahl-Familie zu haben, die einen verstehen und auffangen, inneren Frieden, Leichtigkeit, Glück und Balance zu spüren, im Einklang mit sich zu sein.
Ich habe viel erlebt, extreme Helligkeit und extreme Dunkelheit, all diese menschlichen Erfahrungen kann ich nun (immerhin) nutzen, um meine Klientinnen zu verstehen, wahrlich mit ihnen zu fühlen und sie daher bestmöglich zu beraten. Zudem kenne ich meine eigenen Kompetenzen und Grenzen: Wenn ich bemerke, dass mein Wissen, meine ASSH-Methode nicht funktionieren, sage ich dies offen und verschwende weder meine Zeit noch die Zeit meines Klienten. Immer erhalten meine Klientinnen und Klienten eine Atmosphäre der Menschlichkeit, die durch einen Safe Space, durch Empathie, Respekt und Wertschätzung geprägt ist, bei der wir ressourcentheoretisch und individuell schauen, was genau diese Person ausmacht, was im Einzelfall benötigt wird. Manche benötigen Distanz, andere ganz viel Wärme, manche benötigen viele wissenschaftliche Analysen, anderen eine kreative Übung. Bei der ASSH-Methode gibt es keine Schablonen, die auf alle draufgeklebt werden, keine Standardanalyse, sondern ein spezifisches, genaues, individuelles Angebot, das daher bei jedem Klienten und jeder Klientin zielgenau ist. Der jeweilige Mensch mit allem, was er hat, was ihn beschäftigt, ihn ausmacht, ihn belastet, ihn antreibt, er mitbringt, er sich wünscht, steht im Fokus. Ich arbeite in diesem Fall nur mit Menschen zusammen, bei denen meine Intuition mir sagt, dass dies so richtig ist. In diesem Fall begegne ich jedem Klienten und jede Klientin mit meiner Seele. Wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden, ist es nicht nur mein fachlicher Anspruch, sondern auch mein menschliches Bedürfnis, das Bestmögliche für meine Klienten und Klientinnen zu ermöglichen. Ich bin hierbei allen Klientinnen und Klienten verbunden, denke auch nach den Sitzungen an diese, falls ich beispielsweise spirituelle Eingebungen für ihre Fälle bekommen sollte, arbeite ich auch nachts oder unter der Dusche daran, um meinen Klientinnen und Klienten das Empowerment zu geben, das sie verdienen. Für mich sind meine Klientinnen und Klientin keine Geldscheine, sondern Menschen, deren Empowerment ich unterstützen möchte, deren Fortschritte und Glück auch mich glücklich machen. Mein Ansatz ist, dass ich gerne mit allen so lange wie möglich zusammenarbeite, aber das Ziel darin besteht, dass sie von niemanden, auch nicht von mir, abhängig sind, sondern das Wissen erhalten, das sie benötigen, um frei und glücklich zu sein, um ihre Ziele zu erreichen. Mein Ziel ist es also, mich selbst überflüssig zu machen. Aber natürlich stehe ich immer meinen Klientinnen und Klienten auf deren Wunsch zur Verfügung.